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21 Juni 2016 SEG Einsatz - Evakuierung Fliegerbombe Traunstein

Für die Entschärfung der in Traunstein gefundenen US-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mussten am Dienstag hunderte Anwohner im Radius von 300m rund um den Bahnweg evakuiert werden. Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) war mit 28 Helfern und neun Fahrzeugen im Einsatz, um die betroffenen Bürger zu transportieren und zu betreuen.

Einsatzbesprechung mit SanEL

Einsatzbesprechung mit SanEL

SEG Transport Mitte

Bereitstellungsraum Sanitätskräfte (Fotos: brk-ts)

„Wir sind mit dem Einsatz sehr zufrieden. Es ist trotz des recht kurzen Vorlaufes alles reibungslos gelaufen“, berichtete BRK-Einsatzleiter Thorsten Brandstätter. Von den 1600 im betroffenen Stadtgebiet gemeldeten Personen wurden rund 450 zu Hause angetroffen. Diese wurden dann seit den frühen Morgenstunden mit Fahrzeugen des BRK, des Malteser Hilfsdienstes und zusätzlichen Bussen evakuiert, damit die Entschärfungsspezialisten mit ihrer Arbeit beginnen konnten. 13 Personen mussten aufgrund von Gebrechen oder ihres Alters liegend transportiert werden.

In der Franz-Eyrich-Halle wurde von den Helfern eine Betreuungstelle eingerichtet, in der sich erschöpfte Personen stärken und ausruhen konnten. Hier wurden 57 Personen registriert. Zur Sicherheit gab es auch eine Behandlungstelle, in der die Helfer kleinere Blessuren versorgen konnten. Nach der erfolgreichen Entschärfung der 225-Kilo-Bombe und der Freigabe durch die Stadt begannen die Helfer mit dem Rücktransport der evakuierten Bürger.

Der BRK-Kreisverband war an dem Großeinsatz mit ehrenamtlichen Kräften der BRK-Bereitschaften Traunstein, Siegsdorf, Inzell, Tittmoning, Achental und Fridolfing beteiligt. Sie kooperierten dabei ausgezeichnet mit den zwölf Einsatzkräften des Malteser Hilfsdienstes.

23. Juni 2016 12:44 Uhr. Alter: 1 Jahre